Das Unwetter mit sintflutartigen Regenfällen, das den Großraum Barcelona heimsucht, beeinträchtigt bereits einige Zugänge und den öffentlichen Nahverkehr – mit Störungen, Verspätungen und teilweisen Ausfällen.
Wassereinbrüche, überflutete Zugänge und Wasserlachen auf den Gleisen führen zu erheblichen Teilausfällen auf einigen U-Bahn-Linien sowie zu Verspätungen bei Rodalies de Catalunya.
Wichtigste Beeinträchtigungen im U-Bahn-Netz
Die Infrastruktur der Transports Metropolitans de Barcelona (TMB) ist besonders stark betroffen:
- Die Linie L4 ist im mittleren Abschnitt weiterhin gesperrt und verkehrt nur teilweise zwischen La Pau und Verdaguer. Es wurden Shuttlebusse eingesetzt, um die betroffene Strecke zwischen Verdaguer und Trinitat Nova abzudecken. Als Alternative empfiehlt die TMB auf jeden Fall die Buslinie D50.
- Außerdem verkehrt die Linie L1 nur zwischen Can Cuiàs und Ciutat Meridiana, und obwohl der Zugverkehr aufrechterhalten wird, ist der mittlere Bahnsteig des Bahnhofs Fabra i Puig weiterhin gesperrt.
- Aufgrund von Wassereinbrüchen auf den Linien L10 Nord und L11 kommt es zu Betriebsstörungen und erheblichen Verspätungen.
Verspätungen bei Rodalies und Staus auf den Rondas
Im Netz von Rodalies de Catalunya kommt es zu durchschnittlichen Verspätungen von über 20 Minuten aufgrund von Wasseransammlungen auf den Gleisen, wobei insbesondere Verkehrsunterbrechungen auf wichtigen Abschnitten wie in Sant Andreu und Montcada auf den Linien R2 und R11 zu verzeichnen sind.
An der Oberfläche kommt es bei den Stadt- und Überlandbussen zu Umleitungen. Wasseransammlungen auf Hauptverkehrsadern wie der Ronda de Dalt und der Ronda Litoral führen zu kilometerlangen Staus an den Zufahrten zur Stadt Barcelona. Die Behörden empfehlen, vor Antritt einer Fahrt die offiziellen Kanäle von TMB und Rodalies zu konsultieren.