Es gibt Morgen, an denen der Himmel noch diesen kühlen, stillen Farbton der Morgendämmerung hat, während die Stadt schon anfängt, sich zu strecken und sich aufden Start in den Tag vorzubereiten. Ab dem kommenden 14. September wird dieses frühe Erwachen von einer wichtigen Veränderung auf den Bahnsteigen begleitet: Granada erweitert sein Angebot um eine AVE-Zugverbindung, die gleich in den frühen Morgenstunden nach Barcelona fährt.
Um diese neue Strecke in den Fahrplan einzubauen, hat Renfe beschlossen, die Fahrpläne mehrerer Verbindungen anzupassen, die normalerweise beide Städte verbinden. Genau diese betriebliche Umstrukturierung wird es den Fahrgästen ermöglichen, ihren Tag im Süden zu beginnen und ihre Reise nach der Mittagszeit auf katalanischem Boden zu beenden.
Ein neuer Fahrplan für die Fahrgäste
Mit dieser Neuerung sieht der neue Fahrplan vor, dass die Reisenden ihre Fahrt beginnen, indem sie den Bahnhof von Granada genau um 7:55 Uhr verlassen. Von diesem Moment an legt der Hochgeschwindigkeitszug die Strecke ohne Zwischenhalt zurück, bis er um 14:54 Uhr seine offizielle Ankunftszeit am Bahnhof Barcelona Sants erreicht.
Die Einführung dieses morgendlichen Zuges ist kein Einzelfall, sondern Teil einer logistischen Anpassung seitens des Unternehmens. Um Platz für diese neue Frühfahrt zu schaffen, wird das Unternehmen die Taktfrequenzen verschiedener Züge, die derzeit auf der Strecke zwischen den beiden Hauptstädten verkehren, neu gestalten und so das tägliche Angebot zwischen den beiden Städten neu organisieren.