Wenn sich das Leben in Barcelona schon wie eine Achterbahn anfühlt, dann machen Sie sich bereit für das intensivste Gefühl des freien Falls, ohne Katalonien zu verlassen. Das neueste Abenteuer, das sich in den sozialen Netzwerken großer Beliebtheit erfreut, führt die Barcelonesen dazu, in San Llorenç de Morunys in der Provinz Lleida der Schwerkraft zu trotzen und den höchsten Bungee-Sprung Spaniens und Südeuropas in 122 Metern Höhe zu wagen.
Dieser Plan ist die Definition eines „extremen Ausflugs“, ideal, um Ihr Wochenende mit Adrenalin zu versorgen.
Das Bungee Jumping: 122 Meter freier Fall

Das Ziel dieses Erlebnisses ist eine imposante natürliche Enklave in der Nähe von San Vicenç de Morunys, wo ein Damm zum Sprungbrett für die Mutigen wird. Die Gesamthöhe beträgt 122 Meter und ist damit der höchste Bungee-Sprung in Spanien und in ganz Südeuropa.
Um dorthin zu gelangen, beginnt das Abenteuer mit einer Fahrt durch die katalanische Landschaft in die Region Solsonès, die an sich schon ein Ausflug ist. Die Straße führt entlang des Flusses bis zum Staudamm und gibt einen Vorgeschmack auf das Spektakel, das uns zu Füßen liegen wird, wenn wir die Sprungplattform erreichen.
Oben angekommen, dauert der Sprung kaum eine Sekunde, aber das Herz wird ein Leben lang schlagen. Sie haben die Wahl zwischen Bungee-Jumping (einem vertikalen Fall mit einem elastischen Seil, das Sie an einem Punkt stoppt) oder Swing, einem Sprung von der Seite, bei dem Sie eher schwingen als nach unten fallen.
Der Preis liegt bei etwa 80 Euro und ist die perfekte Option für alle, die eine radikale Abwechslung suchen, denn er verbindet das Eintauchen in die Natur mit dem Nervenkitzel des Extremsports.
Wie kommt man von Barcelona aus dorthin?
Das Abenteuer findet in der Gegend von San Llorenç de Morunysstatt , im Stausee Llosa del Cavall in der Provinz Lleida.
Am besten fährt man mit dem Auto (Fahrzeit: 1 Stunde und 45 Minuten bis 2 Stunden und 30 Minuten) über die C-16 (E-9) in Richtung Manresa/Berga. Von dort aus fahren Sie auf lokalen Straßen bis zur Talsperre.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Zug/Bus) ist die Reise länger und erfordert ein Umsteigen in Manresa und Solsona sowie einen abschließenden Transport zur Sprungstelle.