Die Regionalregierung von Katalonien und der Verband der Gemeinden für Mobilität und städtischen Verkehr (AMTU) werden die T-Social-Karte im letzten Quartal 2026 einführen. Dieses neue digitale Medium wird die kommunalen Ermäßigungen für benachteiligte Gruppen wie Senioren, Arbeitslose oder Menschen mit Behinderung auf einer einzigen physischen Karte bündeln , ähnlich wie die T-Metropolitana.
Wie die Regionalregierung in einer Pressemitteilung mitteilt, wird das System im ersten Quartal 2027 vollständig eingeführt und in die T-Mobilitat integriert.
Die T-Social-Karte wird die alten Karten mit Magnetstreifen ersetzen und die Verwaltung der Beihilfen vereinheitlichen, die derzeit von jeder Gemeinde separat angeboten werden.
Die Kosten für die physische Karte sind noch nicht bekannt. Jede Gemeinde kann weiterhin selbst entscheiden, welche Bürger Anspruch auf Ermäßigungen haben und welchen Endpreis sie für ihre Fahrten je nach ihrer Sozialpolitik zahlen.
Die Verteilung der Karten wird schrittweise vor Ende 2026 beginnen. Die 21 Gemeinden, die an dieser ersten Phase der Einführung beteiligt sind, sind Cabrera de Mar, Calldetenes, Canovelles, Les Franqueses del Vallès, Granollers, Igualada, Martorell, Mollet del Vallès, La Roca del Vallès, Rubí, Sabadell, Sant Quirze del Vallès, Sant Sadurní d’Anoia, Santa Margarida de Montbui, Sitges, Terrassa, Vallirana, Vic, Vilafranca del Penedès, Vilanova del Camí und Vilanova i la Geltrú.
Unterschiede zur T-Metropolitana
Die neue T-Social ist das allgemeine Modell, das die Regionalregierung den katalanischen Gemeinden anbietet, um ihre Beihilfen in die T-mobilitat zu integrieren. Diese Karte unterscheidet sich von der rosa T-Metropolitana-Karte, die nur in den 36 Gemeinden des Großraums Barcelona (AMB) funktioniert.
Während die AMB die T-Metropolitana verwaltet, kümmert sich die T-Social um die Sozialverordnungen der anderen angeschlossenen Orte.
Durch die Digitalisierung des Systems können die Gemeinden echte Daten über die Nutzung der Verkehrsmittel bekommen. Diese Infos helfen dabei, die Taktfrequenz der Busse und die Stadtbuslinien zu verbessern.
Außerdem wird das neue Format Verwaltungsvorgänge wie die Erneuerung von Fahrkarten oder die Rückerstattung von Guthaben bei Verlust der Karte vereinfachen.
