Der Stadtrat von Barcelona hat heute seine Entscheidung bestätigt , ab 2027 das sogenannte „Bikesharing“ – den Fahrradverleih mit freier Abstellmöglichkeit – abzuschaffen. Ein System, das es den Nutzern der mobilen Apps ermöglicht, Fahrräder an jedem beliebigen Ort in der Stadt abzuholen und abzustellen.
Eine Entscheidung, die zu Meinungsverschiedenheiten zwischen den politischen Fraktionen geführt hat, die sich nicht darauf einigen können, welches Modell für die Stadt am besten geeignet ist. Obwohl Einigkeit darüber herrscht, dass der Dienst nicht richtig funktioniert, ist die Abschaffung für die Opposition keine optimale Lösung, und sie fordert Verhandlungen mit den Anbietern des Dienstes, um eine neue Lösung zu finden. Außerdem weisen sie darauf hin, dass eine Reduzierung des Mobilitätsangebots den öffentlichen Nahverkehr noch weiter beeinträchtigen würde.
Vom Rathaus aus wird auf die Unzufriedenheit der Barceloner mit der Nutzung dieser Fahrräder durch Stammnutzer und Touristen hingewiesen (mehr als 4.500 registrierte Beschwerden). Außerdem verweisen sie auf sehr besorgniserregende Zahlen bei den Bußgeldern: Es gibt 3.500 zugelassene Fahrräder, und es wurden mehr als 5.400 Bußgelder verhängt; außerdem wurden mehr als 2.000 Fahrräder beschlagnahmt, weil sie an unzulässigen Stellen abgestellt waren.
Lime, Cooltra, Bird, Bolt, Donkey Republic, RideMovi und Voi (die sieben lizenzierten Unternehmen) werden Barcelona bis 2027 verlassen, und der private Fahrradverleih wird in der katalanischen Hauptstadt verschwinden.