Die Sonnenfinsternis am Mittwoch, dem 12. August, wird in Katalonien zu einem außergewöhnlichen Verkehrsaufkommen führen. Der Servei Català de Trànsit (SCT) und die Mossos d’Esquadra haben einen Sondereinsatz mit 700 Einsatzkräften koordiniert, um den Verkehr in die wichtigsten Beobachtungsgebiete zu regeln: die Terres de l’Ebre, das Camp de Tarragona und Ponent.
Alternative Routen zur AP-7
Die Autobahn AP-7 wird an diesem Tag die Hauptverkehrsachse sein, aber das SCT empfiehlt, die Fahrten je nach Ziel auf andere Straßen zu verteilen. Für die Regionen im Ponent die C-25 und die A-2; für Lleida, Les Borges Blanques, Valls oder Prades die AP-2; und für den Verkehr zwischen dem Camp de Tarragona und den Terres de l’Ebre die A-7 und die N-340. Außerdem wird ein deutlicher Anstieg des Verkehrsaufkommens auf Nebenstraßen wie der A-27, der N-240, der T-11 und der N-420 erwartet.
Einschränkungen für Schwerlastfahrzeuge
Schwere Güterfahrzeuge, Sondertransporte und Fahrzeuge mit Gefahrgut dürfen zwischen 17:00 und 24:00 Uhr weder auf der AP-7 zwischen Martorell und Ulldecona in Richtung Süden noch auf der N-340 zwischen Vilafranca del Penedès und Alcanar, ebenfalls in Richtung Süden, fahren.
Außerdem müssen Güterfahrzeuge im Allgemeinen und Busse mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mindestens 7.500 kg auf der AP-7 in beiden Fahrtrichtungen zwischen Ulldecona und El Vendrell von 14:00 bis 24:00 Uhr zwingend auf der rechten Spur fahren, dürfen nicht überholen und dürfen eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nicht überschreiten.
700 Einsatzkräfte und Luftfahrzeuge
Der Einsatz der Mossos d’Esquadra umfasst 180 Verkehrsspezialisten, die an den Zufahrten zu den Beobachtungsgebieten stationiert sind. Die Lage wird vom Centre de Coordinació Operativa (CECOR) aus überwacht, das sich im Gebäude der Notrufzentrale 112 in Reus befindet und über die Kapazität verfügt, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen. Die Überwachung aus der Luft konzentriert sich besonders auf die AP-7 an der Stelle, wo sie den Ebro überquert.
Orte mit dem größten Andrang: Ebro-Delta und Prades
Das Ebro-Delta ist einer der Orte, an denen der größte Andrang erwartet wird. An den Zufahrten zu Gemeinden wie l’Ampolla, l’Aldea, Deltebre, Sant Jaume d’Enveja, Amposta und la Ràpita werden spezielle Verkehrsregelungen gelten. In Prades hat die Gemeinde Parkplätze und Fußwege zu den Beobachtungsplätzen eingerichtet, und auch in Alforja und Vilanova de Prades wird der Verkehr geregelt.
Empfehlungen für Autofahrer
Der Leiter des SCT, Ramon Lamiel, hat betont, wie wichtig es ist, nicht auf den Straßen anzuhalten oder zu parken: „Wir werden am Straßenrand sehr darauf bestehen, dass die Leute nicht auf dem Seitenstreifen anhalten.“ Die Behörden empfehlen, die Fahrt im Voraus zu planen, vor der Abfahrt die Verkehrslage zu prüfen, die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen und immer den offiziellen Verkehrszeichen Vorrang vor den Anweisungen des Navigationsgeräts zu geben.