Morgen, am Montag, musst du wieder genau auf die Fahrpläne am Bahnhof schauen. Nach ein paar Tagen totalem Chaos hat Rodalies de Catalunya angekündigt, dass der Zugverkehr am Montag, dem 26. Januar, teilweise wieder aufgenommen wird.
Es geht nicht um eine Rückkehr zum normalen „ankommen und einsteigen”, sondern eher um einen Plan zum Überleben im Bahnverkehr, bei dem Geduld und Umsteigen auf die Straße an mehreren Stellen des Netzes weiterhin wichtig sein werden.
Wir sagen dir, welche Linien fahren und bis wohin, damit du morgen so wenig Überraschungen wie möglich erlebst.
Stand der Rodalies- und Regionalbahnen
Damit du dich nicht in den vielen Codes und Farben verlierst, hier die Mobilitätskarte für den Start in die Woche:
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Linien mit normalem Betrieb: Die Linien R2, R8, R16, R17, RT1, RT2 und RL3 fahren wieder wie gewohnt auf ihrer ganzen Strecke.
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R1 und RG1: Der Zug fährt zwischen L’Hospitalet und Blanes. Für die Strecke zwischen Blanes und Maçanet-Massanes gibt’s einen Ersatzverkehr auf der Straße. Die RG1 hat auch Busse zwischen Figueres und Portbou.
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R3: Diese Linie ist am stärksten betroffen und bleibt weiterhin ohne Zugverkehr. Man sollte die R4 bis Fabra i Puig nutzen, und für die Strecken nach Vic und Puigcerdà wurden Busse mit Zwischenstopps eingerichtet.
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R4 und RL4: Der Zug fährt zwischen Martorell und Terrassa sowie zwischen Sant Vicenç de Calders und Sant Sadurní. Es gibt Busse, die die Lücken zwischen Sant Sadurní und Martorell sowie zwischen Terrassa und Manresa/Cervera schließen.
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R11: Die Züge fahren zwischen Barcelona Sants und Figueres. Von Figueres nach Portbou geht’s mit dem Bus.
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R13, R14 und R15: Die Züge fahren bis Vinaixa (R13 und R14) oder Reus (R15). Die letzten Streckenabschnitte nach Lleida oder Riba-roja d’Ebre werden nur mit einem Ersatzverkehr auf der Straße bedient.
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R7: Bis auf Weiteres gibt’s keinen Zugverkehr , die Fahrgäste werden auf die vorher veröffentlichten Transportpläne verwiesen.
Bleib auf dem Laufenden
Renfe und Adif legen mehr Wert auf Sicherheit als auf Geschwindigkeit, deshalb müssen diese strategischen Sperrungen beibehalten werden, während die Techniker vor Ort arbeiten. Deshalb müssen wir uns vorerst auf die ausgiebige Nutzung von Busersatzverkehren verlassen.
Die Regionalregierung und der Nahverkehrsservice Rodalies betonen, dass sich die Lage ständig ändern kann. Auch wenn der Plan für Montag schon steht, könnten technische Probleme bei den nächtlichen Sicherheitstests die Betriebsstrecken ändern.
Reisenden wird dringend empfohlen, vor der Abreise die offizielle Rodalies-App oder die sozialen Netzwerke zu konsultieren, da die Taktfrequenz der Ersatzbusse nicht immer mit der Genauigkeit der Zugfahrpläne übereinstimmt.
Dieser schrittweise Wiederherstellungsprozess soll einen totalen Zusammenbruch der Mobilität zu Beginn einer voraussichtlich intensiven Woche verhindern. Die allgemeine Empfehlung ist in solchen Fällen immer die gleiche: Wenn du von zu Hause aus arbeiten oder deine Abreise vorverlegen kannst, wird es deiner psychischen Gesundheit gut tun. Barcelona und sein Ballungsraum versuchen, nach und nach wieder auf die Beine zu kommen.
