Die Stadtverwaltung von Barcelona hat das Projekt für die erste öffentliche ultraschnelle Ladestation des Landes vorgestellt. Die Anlage wird an der Ausfahrt 4 der Ronda de Dalt, in der Nähe des Paseo de la Vall d’Hebron, entstehen und eine Fläche von 900 Quadratmetern einnehmen.
Die Anlage wird Platz für die gleichzeitige Versorgung von 12 Fahrzeugen bieten. Die Stadtverwaltung rechnet damit, dass die Anlage täglich bis zu 300 Autos versorgen kann. Die Energie für die Versorgung wird vollständig aus erneuerbaren Quellen stammen.
Bauarbeiten und Budget

Die Bauarbeiten beginnen im kommenden Sommer. Die Stadtverwaltung hat für dieses Projekt, das in das öffentliche Netz Endolla Barcelona integriert wird, 2 Millionen Euro bereitgestellt. Laut dem offiziellen Zeitplan soll die Anlage Ende dieses Jahres in Betrieb gehen.
Diese neue Technologie wird die Wartezeit für die Nutzer drastisch verkürzen. In einer Viertelstunde erreichen die Autos eine Reichweite von 400 Kilometern. Die Gestaltung der Anlage umfasst Bereiche , die für die Pause und Erholung der Fahrer während des Ladevorgangs eingerichtet sind.
Der Bürgermeister, Jaume Collboni, hat betont, dass diese Initiative die Position der Stadt im Bereich der nachhaltigen Mobilität stärken wird. Derzeit betreibt die katalanische Hauptstadt 1.041 Ladestationen, womit sie in Bezug auf die Anzahl solcher Infrastrukturen landesweit an erster und europaweit an zweiter Stelle steht.
Das städtische Netz verzeichnet derzeit etwa 18.000 Vorgänge pro Monat. Mit der Einbindung des neuen Knotenpunkts an der Ronda de Dalt strebt die Stadtverwaltung eine höhere Fahrzeugfluktuation und eine Verbesserung der Effizienz der öffentlichen Stromversorgung an.