Das Consorci de l’Habitatge de Barcelona gibt bis zu 30.000 Euro an Zuschüssen an Eigentümer, die ihre Wohnung renovieren und sie der städtischen Mietbörse zur Verfügung stellen.
Das sind 10.000 Euro mehr als in den vergangenen Jahren, mit dem Ziel, Immobilien aus dem privaten Markt für bezahlbare oder soziale Mieten für Familien mit finanziellen Schwierigkeiten oder für diejenigen, die in der Mietbörse der Stadt registriert sind, zu mobilisieren.
Was muss man tun, um diese 30.000 Euro zu bekommen?
Leute mit leerstehenden Wohnungen, die diese an das städtische Vermietungsnetzwerk übergeben, können diese Mittel beantragen. Das Programm steht auch denen offen, die ihre Immobilien an die Mesa d’Emergències de Barcelona oder das Programm Primer la Llar weiterleiten.
Die Frist für die Bearbeitung der Anträge endet am 30. November 2026. Die Regelung erlaubt es, die Gelder auch dann zu beantragen, wenn die Eigentümer bereits vor Einreichung des Antrags mit den Arbeiten begonnen haben.
Welche Renovierungen werden durch den Zuschuss abgedeckt?

Die Mittel werden für verschiedene Arten von baulichen und energetischen Verbesserungen verwendet. Zuerst werden die Arbeiten bezahlt, die nötig sind, um die Bewohnbarkeitsbescheinigung nach den Vorschriften des Baujahres zu bekommen.
Die Mittel decken auch die Modernisierung der Innenausstattung wie Wasser-, Strom- und Gasleitungen ab.
Die Behörden akzeptieren Änderungen an Küchen und Bädern, sofern diese eine ähnliche Qualität wie Sozialwohnungen aufweisen.
Maßnahmen zur Barrierefreiheit und zur Verbesserung der Mobilität im Innenbereich sind auch Teil des Hilfspakets.
Die Eigentümer können diese finanzielle Unterstützung für Nachhaltigkeitsmaßnahmen und Schall- oder Wärmedämmung verwenden, wie zum Beispiel den Austausch von Fenstern oder Balkontüren.
Geschützte Miete für Eigentümer

Neben dem Geld für die Renovierungen sorgt die Stadtverwaltung von Barcelona dafür, dass die monatlichen Mieten pünktlich gezahlt werden, und bietet kostenlose Rechtsberatung, um Verträge abzuschließen oder mit den Mietern zu vermitteln.
Bis zu 2.000 Euro nur für die Abgabe der Wohnung an die städtische Börse

Allein schon die Übergabe einer leerstehenden Wohnung an die städtische Wohnungstauschbörse bringt einen direkten Bonus von 2.000 Euro (500 Euro mehr als im letzten Jahr).
Wenn die Immobilie schon vermietet ist, aber Schulden hat, bekommt der Eigentümer eine Entschädigung in Höhe der ausstehenden Miete, maximal 6.000 Euro.
Der Plan sieht auch eine Ermäßigung von 95 % auf die Grundsteuer für die gesamte Dauer des Mietverhältnisses vor. Um das zu erreichen, muss der Eigentümer vorher die Erklärung als Wohnung von besonderem kommunalen Interesse beantragen.
All diese Maßnahmen sind Teil des sogenannten Plan Vivir.