Die Anwohner wissen, dass die Carrer Poesia in Montbau schon immer eher eine Ausdauersportart als ein Spaziergang war: eine Straße mit 10 % Steigung, die für die Nachbarschaft unentbehrlich, aber für die Zwillinge anstrengend ist. Aber das wird sich bald ändern: Das Viertel wird die erste mechanische Rampe für Fußgänger in Barcelona eröffnen, und wir wissen schon, wann.
Das Projekt zielt nicht nur darauf ab, das Begehen der Rampe zu erleichtern. Es umfasst auch die Erneuerung der Bürgersteige, der Beleuchtung und der Gehwege und wird eine komplette Neuordnung des Straßenverkehrs erzwingen. Eine bergaufwärts führende Fahrspur wird für Autos wegfallen, die dann den größten Teil der Strecke nur noch bergab fahren können. Ziel ist es, die Straße für diejenigen, die sie täglich zu Fuß begehen, komfortabler und besser passierbar zu machen.
Wie die erste mechanische Rampe für Fußgänger in der Stadt aussehen wird.

Die Rampe wird auf einer Länge von mehr als 200 Metern mit einem Gefälle von 10 % vom Passeig de la Vall d’Hebron bis zur Carrer Vayreda verlaufen, mit separaten Abschnitten, um Zufahrten, Gärten und Häuser zu berücksichtigen. Aber zum ersten Mal wird es möglich sein, die Steigung zu überwinden, ohne ins Schwitzen zu kommen.
Die Arbeiten wurden im vergangenen Jahr angekündigt, beginnen aber erst im Januar 2026 und werden, wenn alles nach Plan läuft, im Sommer 2027 abgeschlossen sein.
Wie so oft ist die Verbesserung der Zugänglichkeit auch mit Abstrichen verbunden. Insgesamt werden 41 Parkplätze wegfallen, obwohl 11 für Motorräder und einen Be- und Entladebereich hinzukommen werden. Die Stadtverwaltung sagt, dass sie versuchen wird, so viel Vegetation wie möglich zu erhalten, obwohl sie mit einem ohnehin schon schmalen Bürgersteig jonglieren muss.
Die Rufbuslinie 135, die derzeit entlang der Poesia verkehrt, verliert während der Bauarbeiten drei Haltestellen. Im Gegenzug wird eine neue Haltestelle eingerichtet, um das Angebot in diesem Gebiet aufrechtzuerhalten. Und da auch die Geschichte eine Rolle spielt, werden Archäologen die Arbeiten überwachen, für den Fall, dass unter der Erde Funde gemacht werden (wie es in der Gegend bereits geschehen ist).